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#Produkttrends
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Wenn Großabfüllanlagen zum Teil der Inneneinrichtung werden
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Ein Einblick, wie „The Way Station Mercantile“ sein Ausgabesystem unter Berücksichtigung der Räumlichkeiten, der Produkte und des Kundenerlebnisses konzipiert hat.
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In einem gut konzipierten Großhandelsgeschäft sollte das Abgabesystem nicht den Eindruck erwecken, als sei es erst nach Fertigstellung der Planung als zusätzliche Einrichtung in den Raum integriert worden.
Es sollte von Anfang an Teil des Plans sein.
Das kürzlich eröffnete „The Way Station Mercantile“ in North Carolina ist ein gutes Beispiel dafür. Als sich das Geschäft an IDM wandte, stand ein Großteil des Konzepts bereits fest. Die Eigentümer hatten eine klare Vision, Einrichtungspläne, Maßangaben und eine Vorstellung davon, wie das Geschäft funktionieren sollte.
Unsere Aufgabe bestand darin, im Rahmen dieses Plans zu arbeiten und dabei zu helfen, die Ausgabelösungen zu ermitteln, die am besten zum verfügbaren Platz, den verschiedenen Lebensmittelkategorien und dem angestrebten Kundenerlebnis passten.
Planung unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten
Der Verkauf von Schüttgut erfordert einige ganz spezifische gestalterische Überlegungen.
Die Kapazität der Spender ist nur eine davon. Designer müssen auch die Montagehöhe, die Reichweite der Kunden, den Zugang zum Nachfüllen, den benötigten Platz unterhalb des Ausgabemechanismus, die Sichtbarkeit der Produkte und das Verhältnis zwischen den Spendern und den umgebenden Regalen berücksichtigen.
Bei „The Way Station“ wurde das Ausgabesystem in eine lange Wandinstallation integriert, die Regale aus Naturholz mit einem dunklen Hintergrund kombiniert.
Die transparenten Behälter sorgen für Wiederholung und Struktur entlang der Wand, doch da die Produkte vollständig sichtbar bleiben, sorgen Getreide, Bohnen, Hafer, Reis und andere Zutaten selbst für einen Großteil der Farbe und Textur.
Das Ergebnis verdeutlicht ein wichtiges Prinzip bei der Gestaltung von Schüttwarengeschäften: Das Produkt kann Teil der Inneneinrichtung werden.
Verschiedene Produkte, verschiedene Ausgabelösungen
Ein Schüttwarengeschäft muss nicht zwangsläufig im gesamten Raum ein einheitliches Ausgabeformat verwenden.
„The Way Station“ kombiniert 20 IDM FBD100 Free Flow PRO-Spender mit 10 SB-101-Schaufelbehältern und 2 G10 Supremo-Kaffeebohnen-Spendern.
Die Free Flow PRO-Einheiten bilden die zentrale vertikale Verkaufspräsentation für Getreide, Bohnen und andere Trockenlebensmittel. Schaufelbehälter sind darunter und in anderen Bereichen für Produkte positioniert, die sich besser für die manuelle Entnahme eignen, darunter Mehl und ähnliche Zutaten.
Ganze Kaffeebohnen haben einen eigenen Bereich, in dem zwei wandmontierte Supremo-Spender ein kleineres Verkaufshighlight innerhalb des größeren Ladens bilden.
Durch den Einsatz verschiedener Abgabeformate konnte die Ausstattung sowohl den Eigenschaften der Produkte als auch der Architektur des Raums gerecht werden.
Gestaltung der Kundeninteraktion
Der Schüttwarenhandel bringt zudem eine ungewöhnliche Beziehung zwischen der Gestaltung der Verkaufsregale und dem Kundenverhalten mit sich.
Der Kunde nähert sich dem Produkt direkt, sieht es durch den transparenten Behälter und bestimmt die ausgegebene Menge. Die ausgewählte Menge wird anschließend gewogen und entsprechend abgerechnet.
Das bedeutet, dass Wegeführung, Reichweite und Sichtbarkeit als Teil des Designs berücksichtigt werden müssen.
Die Abgabewand dient nicht nur der Lagerung oder Präsentation. Sie ist ein interaktiver Bestandteil der Verkaufsumgebung.
Von der Zeichnung zur fertigen Inneneinrichtung
Projekte wie „The Way Station“ zeigen auch, warum die Auswahl der Abfüllgeräte am besten bereits in der Planungsphase berücksichtigt wird.
Anhand von Maßen und Einrichtungsplänen konnten die Konfiguration der Abfüllgeräte und die Anforderungen an die Montage bereits vor der Installation berücksichtigt werden.
Nach der Installation und Befüllung wirkt die Anlage optisch viel unauffälliger, als sie auf einer technischen Zeichnung erscheint. Sich wiederholende transparente Behälter sorgen für Einheitlichkeit, während die Lebensmittel, Etiketten, Holzregale und andere Materialien den Charakter des Raums prägen.
Für Architekten und Ladengestalter bietet dies die Möglichkeit, den Großabgabebereich als Teil der Innenarchitektur zu behandeln und nicht als Gerät, das erst später untergebracht werden muss.
Loseware-Verkauf als Teil der Ladengestaltung
Da sich nachfüll- und verpackungsbewusste Einzelhandelskonzepte weiterentwickeln, geht es bei der Diskussion um den Loseware-Verkauf zunehmend um mehr als nur Kapazität und Funktionalität.
Die Wahl des Spenders beeinflusst die Sichtlinien, die Produktpräsentation, die Kundeninteraktion, die Abmessungen der Einrichtungselemente und letztlich den Charakter des Geschäfts.
„The Way Station Mercantile“ zeigt einen Ansatz: ein Ausgabesystem, das um die Architektur herum geplant wurde, anstatt eine Inneneinrichtung, die sich nach den Geräten richtet.
Projekt: The Way Station Mercantile, North Carolina, USA
Anwendung: Lebensmitteleinzelhandel mit losen Waren
Produkte: IDM FBD100 Free Flow PRO-Spender für lose Lebensmittel, SB 101-Schaufelbehälter und G10 Supremo-Kaffeebohnen-Spender
Unterstützung bei der Gestaltung: Auswahl der Spender, Konfiguration und Planung der Einrichtungselemente