#Produkttrends
Boost Wellness & Beauty
Design and Wellbeing at Hotel Beveren
Die Neugestaltung des Wellnessbereichs im Van der Valk Hotel Beveren vereint Pools, Saunen, Behandlungsbereiche und einen weitläufigen Garten. Unsere Kollektionen strukturieren die verschiedenen Ruhebereiche und schaffen eine stimmige Verbindung zwischen Architektur, Wasser und Vegetation.
Das Boost Wellness & Beauty befindet sich im Van der Valk Hotel Beveren in Belgien und ist ein Wellnesszentrum für Entspannung, Gesundheit und Körperpflege, das sowohl Hotelgästen als auch externen Besuchern offensteht.
Das Angebot umfasst ein zwölf Meter langes beheiztes Hallenbad, verschiedene Saunen, ein Dampfbad, Infrarotkabinen, Erlebnisduschen, Whirlpools sowie Ruheräume. Ergänzt wird das Konzept durch Massagen und Schönheitsbehandlungen sowie einen Wellnessgarten mit Außensauna, Whirlpool, Sonnenbereichen und einem Barfußpfad.
Diese Vielfalt an Nutzungen stellte eine konkrete Herausforderung dar: zahlreiche Ruhezonen zu schaffen, ohne sie zu einer gleichförmigen Abfolge von Sonnenliegen werden zu lassen. Das Projekt beantwortet diese Aufgabe mit unterschiedlichen Bereichen, die jeweils an ihren Standort, den gewünschten Grad an Privatsphäre und ihre Beziehung zum Wasser oder zur Vegetation angepasst sind.
Unsere Kollektionen tragen zu dieser Organisation mit Entwürfen von Stefano Giovannoni, Ramón Esteve, Eugeni Quitllet und Jean-Marie Massaud bei. Stone, Pixel, Gatsby, Ibiza und Milos teilen eine Palette neutraler Farbtöne, unterscheiden sich jedoch in Volumen, Materialien und Komfortniveau. Diese Auswahl sorgt für eine visuelle Kontinuität im gesamten Projekt und verleiht gleichzeitig jedem Bereich eine eigene Identität entsprechend seiner Nutzung.
Der Außenbereich entwickelt sich entlang geschwungener Wege, mineralischer Flächen und bepflanzter Beete, die die Ruhebereiche gliedern, ohne auf geschlossene Abtrennungen zurückzugreifen. Groß gewachsene Bäume, Sträucher, Ziergräser und Holzverkleidungen mindern die Präsenz des Gebäudes und schützen die Aufenthaltsbereiche optisch.
Die Anordnung vermeidet es, das gesamte Mobiliar auf einer einzigen Plattform zu konzentrieren. Einige Sonnenliegen befinden sich neben den Whirlpools, andere stehen in offenen Bereichen zum Sonnen oder sind in geschützten Zonen zwischen der Vegetation gruppiert. Dadurch lässt sich der Garten auf unterschiedliche Weise nutzen, während mehrere Gäste den Raum gleichzeitig genießen können, ohne auf Privatsphäre verzichten zu müssen.
Die Oberflächen in Sand-, Creme- und Tortora-Tönen schaffen einen harmonischen Übergang zwischen dem hellen Bodenbelag, Naturstein, Holz und den Cortenstahl-Elementen der Pflanzbeete. Die Farbpalette ist nicht darauf ausgelegt, jedes Möbelstück für sich hervorzuheben. Vielmehr reduziert sie den Kontrast zwischen den gebauten Elementen und der Landschaft – besonders in einem Garten, dessen Vegetation sich im Laufe des Jahres in Dichte und Farbigkeit verändert.
Die von Stefano Giovannoni entworfenen Stone-Sessel erscheinen in kleinen Gruppen an verschiedenen Stellen des Gartens sowie am Hallenbad. Mit ihrem kompakten, abgerundeten Volumen unterscheiden sie sich deutlich von den linear gestalteten Sonnenliegen der Solariumbereiche.
Stone orientiert sich an den weichen Formen von Steinen, die durch die Natur geformt wurden. Die Kollektion entstand als Verbindung zwischen natürlicher und künstlicher Landschaft – mit Möbeln, die an große Kieselsteine erinnern und sich mühelos in Innen- wie Außenbereiche integrieren.
Im Boost Wellness & Beauty kommen diese formalen Eigenschaften unmittelbar zum Tragen. Die Sessel befinden sich in der Nähe der Saunen, Duschen und Übergangsbereiche, wo flexible und leicht zugängliche Sitzgelegenheiten benötigt werden. Ihre durchgehende Form vermeidet visuelle Unruhe und ermöglicht den Einsatz sowohl im Garten als auch im feuchten Umfeld des Hallenbads.
Die Möbel sind nicht nach einem starren Raster angeordnet. Sie orientieren sich zum Garten, zueinander oder zum Wasser und schaffen offene Kompositionen, die sowohl einzeln als auch gemeinsam genutzt werden können. Besonders harmonisch wirken sie in den von Vegetation umgebenen Bereichen, wo ihre weichen Konturen mit den geradlinigen Formen der bestehenden Architektur kontrastieren.
Die Ibiza-Beistelltische für Sonnenliegen, entworfen von Eugeni Quitllet, ergänzen verschiedene Kompositionen im Außenbereich. Es handelt sich um kompakte, funktionale Möbelstücke, die für den täglichen Betrieb eines Wellnessbereichs unverzichtbar sind.
Zwischen den Sonnenliegen oder neben den Sesseln platziert, bieten sie eine praktische Ablagefläche für Getränke, Handtücher und persönliche Gegenstände. Dank ihrer kompakten Abmessungen lassen sie sich integrieren, ohne Wege zu versperren oder die Ruhebereiche zu überladen.
Ibiza ist vom Leben am Meer und der Idee inspiriert, eine saisonale Ästhetik in langlebige Möbel zu übersetzen. In diesem Projekt sorgen die klaren Linien und hellen Oberflächen für Kontinuität zu Pixel, Gatsby und Stone, obwohl jede Kollektion eine andere Funktion erfüllt.
Die Integration dieser Tische verdeutlicht einen wesentlichen Aspekt der Gestaltung von Contract-Bereichen: Komfort hängt nicht nur von den Hauptmöbeln ab, sondern ebenso von den ergänzenden Elementen, die alltägliche Funktionen auf praktische Weise lösen.
Die von Ramón Esteve entworfenen Gatsby-Sonnenliegen konzentrieren sich auf die Außenbereiche von Boost Wellness & Beauty. Sie befinden sich rund um die Whirlpools, entlang der Gartenwege sowie in Ruhezonen, die von Vegetation, Holz und mineralischen Oberflächen eingefasst werden.
Ihr Design verleiht ihnen eine markantere Präsenz als Pixel. Gatsby interpretiert Anklänge des Art déco in einer zeitgenössischen Formensprache neu und verbindet eine klare Geometrie mit einer großzügigen Rückenlehne sowie einer Liegefläche, die für längere Aufenthalte konzipiert ist.
Im Garten tragen sie dazu bei, die wichtigsten Ruhebereiche klar zu definieren. Die Sonnenliegen erfüllen nicht lediglich eine ergänzende Funktion am Wasser, sondern schaffen Orte, an denen Besucher vor oder nach dem Saunagang, dem Whirlpool oder der Nutzung der Außenanlagen entspannen können.
Die hellen Oberflächen sorgen für Kontinuität mit dem Bodenbelag und dem übrigen Mobiliar, während ihr Volumen einen bewussten Kontrast zur Leichtigkeit anderer Möbelstücke bildet. Dadurch wirkt das Gesamtbild abwechslungsreich und ermöglicht unterschiedliche Komfortniveaus innerhalb desselben Gartens.
Die Anordnung in Paaren oder kleinen Gruppen trägt sowohl individuellen als auch gemeinschaftlichen Nutzungsformen Rechnung. Manche Liegen befinden sich an sonnigeren Stellen, andere liegen geschützter zwischen Vegetation und Holzverkleidungen und bieten mehr Privatsphäre. So passt sich Gatsby den unterschiedlichen Bereichen des Projekts an, ohne seine eigene Identität zu verlieren.
Die von Ramón Esteve entworfenen Pixel-Sonnenliegen kommen sowohl im Außenbereich als auch am Hallenbad zum Einsatz. Durch diese doppelte Verwendung entsteht eine durchgängige visuelle Verbindung zwischen zwei Bereichen mit unterschiedlichen räumlichen Bedingungen und architektonischen Ausdrucksformen.
Im Garten befinden sich Pixel in offenen Sonnenbereichen sowie entlang einiger Außenwege. Ihre klar definierte Struktur und ihr flaches Profil bringen Ordnung in die geschwungenen Wege und die landschaftlich gestalteten Pflanzungen. Die Sonnenliegen sind in kleinen Reihen angeordnet und bieten ausreichend Abstand, um Bewegungsfreiheit und freie Sicht auf die Vegetation zu gewährleisten.
Im Innenbereich stehen dieselben Möbel vor dem Pool, in unmittelbarer Nähe der großen Fensterflächen, die den Blick in den Garten öffnen. Ihre horizontale Geometrie tritt in Dialog mit der Wasserfläche und bildet einen Kontrast zu den Bögen, den mineralischen Oberflächen und den weicheren Formen des Raumes.
Pixel basiert auf wesentlichen Gestaltungselementen, die sich an unterschiedliche Konfigurationen anpassen lassen. In diesem Projekt ermöglicht diese Vielseitigkeit den Einsatz derselben Kollektion in verschiedenen Kontexten, ohne die gestalterische Einheit zu verlieren. Die Kombination aus Struktur und Bespannung in neutralen Farbtönen reduziert das visuelle Gewicht und erleichtert den Übergang zwischen Außenbereich und Hallenbad.
Diese Lösung erfüllt zugleich die Anforderungen eines Hotelbetriebs. Die Möbel lassen sich je nach Auslastung, Besucheraufkommen oder Wartungsbedarf problemlos neu anordnen und bewahren dabei sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ein klares und hochwertiges Erscheinungsbild.
Die von Jean-Marie Massaud entworfenen Milos-Sonnenliegen sind einem der ruhigsten Bereiche des Projekts vorbehalten. Sie befinden sich im Innenbereich, in einem separaten Raum abseits des Hauptpools, und bieten eine andere Erfahrung als die Sonnenliegen der Solariumbereiche oder der Zonen am Wasser.
Milos entstand aus einer Interpretation der mediterranen Landschaft und der von Wind und Meer geformten natürlichen Formen. Mit dieser Kollektion wollten wir Präzision, Komfort und eine Materialität in Einklang bringen, die der Natur nahekommt.
Ihr Design kombiniert eine Struktur aus pulverbeschichtetem Aluminium mit Holzelementen und einer großzügig gepolsterten Liegefläche. Diese Konstruktion vermittelt einen besonders hochwertigen Eindruck und bietet den Komfort, der für längere Erholungsphasen nach einer Behandlung, einem Saunagang oder einem Rundgang durch den Wellnessbereich erforderlich ist.
Auch ihre Positionierung unterstreicht diese Funktion. Die Möbel befinden sich in einem Raum mit gedämpfter Beleuchtung, dunklen Vorhängen, warmen Materialien und einem Kamin als zentralem Gestaltungselement. Im Gegensatz zu den offeneren und lebendigeren Bereichen des Spas ist dieser Ort für längere und privatere Erholungsphasen gedacht.
Die neutralen Farbtöne von Milos fügen sich harmonisch in die Oberflächen und Textilien des Innenraums ein, während die Holzelemente zusätzliche Wärme in einen besonders intimen Bereich bringen. Dadurch hebt sich dieser Raum deutlich vom übrigen Projekt ab und vermittelt eine exklusivere Form des Wohlbefindens.
Unsere Beteiligung am Projekt Boost Wellness & Beauty beschränkt sich nicht auf die Auswahl einzelner, wiedererkennbarer Möbelstücke. Jede Kollektion erfüllt innerhalb des Projekts eine klar definierte Aufgabe.
Stone gestaltet informelle Aufenthaltsbereiche und Übergangszonen mit kompakten Sitzmöbeln. Pixel verbindet den Garten mit dem Hallenbad durch eine leichte und vielseitige Lösung. Gatsby definiert die wichtigsten Ruhebereiche im Freien mit einer ausdrucksstärkeren Präsenz. Ibiza ergänzt die Ausstattung um funktionale Ablageflächen, ohne mehr Raum als nötig einzunehmen. Milos ist einem privaten Innenbereich vorbehalten, in dem Komfort und die Dauer des Aufenthalts eine besonders wichtige Rolle spielen.
Diese Kombination zeigt, wie ein Wellnessprojekt eine gemeinsame gestalterische Identität bewahren kann, ohne sich auf ein einziges Möbelmodell zu beschränken. Unterschiedliche Nutzungsformen werden über Form, Konstruktion und Komfortniveau zum Ausdruck gebracht, während die neutralen Farbtöne die verschiedenen Kollektionen miteinander verbinden.
Im Hotel Beveren tragen unsere Möbel dazu bei, Besucherströme zu lenken, angemessene Abstände zu schaffen und Bereiche für das Sonnenbaden, die Erholung am Wasser oder längere Ruhephasen klar voneinander zu unterscheiden. Die Architektur bildet den Rahmen – das Mobiliar definiert, wie jeder einzelne Raum genutzt wird.