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#MakeYourSpaceAtHome: Gesünder arbeiten: aufstehen und sich bewegen!

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Inspirationen

Auf seine Gesundheit zu achten ist wichtig: beispielsweise indem man die richtige Körperhaltung einnimmt, seinen Arbeitsplatz entsprechend einstellt oder Hygienevorkehrungen trifft. Diese Maßnahmen werden im Büro, wo man über einen geeigneten Bürostuhl, eine Laptop-Halterung, etc. verfügt, durchaus umgesetzt. Anders verhält es sich, wenn uns unsere tägliche Büroausstattung nicht mehr zur Verfügung steht, was gerade für viele von uns der Fall ist, die im Home Office arbeiten.

Arbeiten ohne separates Arbeitszimmer

Was tun, wenn in den eigenen vier Wänden kein Raum zur Verfügung steht, der mit einem Computer, einem Bürostuhl sowie einem gut beleuchteten Schreibtisch ausgestattet ist? Sie müssen improvisieren. Eine Herausforderung, die Kreativität verlangt. Wir haben einige Ideen gesammelt, lassen Sie sich gerne inspirieren. Allerdings sollte jedem bewusst sein, dass diese Lösungen auf Dauer nicht denselben Komfort und Ergonomie bieten, wie ein richtig eingestellter Bürostuhl oder Schreibtisch.

Zunächst gilt es einen geeigneten Arbeitsbereich festzulegen. Beispielweise könnten Sie am Esszimmertisch arbeiten und den vorhandenen Stuhl nutzen. Denken Sie beim Sitzen daran: Ihre Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarme sollten einen 90° Winkel bilden. Um Ihre Sitzposition anzupassen, könnte eine gefaltete Decke dabei behilflich sein. Sie können auch eine Fußstütze verwenden, welche beispielsweise aus einem Schuhkarton besteht. So entlasten Sie Ihren Schultergürtel und fördern die Durchblutung.

Ein weiterer Aspekt, den es bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes zu beachten gilt, ist die Position des Computerbildschirms. Dessen oberer Rand sollte etwas unterhalb der Blicklinie liegen. Wenn Sie feststellen, dass die Oberkante des Bildschirms zu niedrig ist, legen Sie einfach ein paar Bücher unter.

Wenn die Rückenlehne des Stuhls Ihre Wirbelsäule nicht ausreichend stützt, d.h. wenn Ihre Lendenwirbelsäule nicht an der Rückenlehne des Stuhls anliegt, legen Sie ein paar Kissen zwischen Ihren Rücken und der Lehne, um diesem mehr Halt zu geben und Rückenschmerzen vorzubeugen.

Sitzen allein ist noch nicht alles

Sobald Sie an Ihrem eingerichteten, komfortablen Arbeitsplatz sitzen und arbeiten, ist es hin und wieder an der Zeit, aufzustehen. Ja wirklich! Langes Sitzen in einer Position, selbst wenn diese überaus ergonomisch und komfortabel ist, wird Ihnen nicht guttun. Die Muskeln versteifen sich, der ständige Druck auf die Arterien kann zu Durchblutungsstörungen führen und die fehlende Bewegung einen Sauerstoffmangel hervorrufen. Eine Pause für einen „Spaziergang” in die Küche, um einen Kaffee zu holen, ist ideal.

Eine Änderung der Position muss jedoch nicht unbedingt mit einer Pause verbunden sein. Stehen Ihnen vielleicht eine hohe Fensterbank oder eine Kücheninsel zur Verfügung, an der Sie Ihre Arbeit im Stehen erledigen können? Dann nutzen Sie diese Möglichkeit! Wenn nicht, dann können Sie alternativ für eine gewisse Zeit an einem aufgeklappten Bügelbrett arbeiten und so Ihren Schreibtisch ersetzen, damit die Beine gestreckt und der Kreislauf in Schwung gebracht werden. Der Positionswechsel sollte nach der 50/25/25-Regel erfolgen, was bedeutet, dass wir innerhalb einer Stunde 50 % der Zeit sitzen, 25 % der Zeit stehen und uns 25 % der Zeit bewegen. Auch ein paar einfache Übungen sind gut, um die Muskeln zu lockern und unser Gehirn mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, wenn wir trotzdem über längere Zeit in einer Position verweilen.

Unter dem Link finden Sie Beispielübungen mit entsprechender Beschreibung. Viel Erfolg!

#MakeYourSpaceAtHome: Gesünder arbeiten: aufstehen und sich bewegen!