schlagregendichte Wetterschutzlamelle SWP-1 geprüft nach DIN EN 13030 ( Wasserdichtigkeit von 99,7%, Klasse A ) , Lüftungsquerschnitt von > 50%

Anja Brockmann
Zu meinen Favoriten hinzufügen

Internationale Schule in Differdange, Luxemburg

Ausschlaggebend für die Entwicklung der geprüften MLL schlagregendichte Wetterschutzlamelle SWP-1 war das Projekt Ecole internationale de Differdange et de Esch/Alzette. Das Gymnasium, als eines von 3 Schulgebäuden auf dem Schulcampus in Differdange, wird wie die Gymnasien in Luxemburg üblicherweise, natürlich belüftet und ist somit ein low-tech Gebäude. Hier lehnt man sich an ein technisches Konzept der luxemburgischen Gymnasien, welches ökologischen und ökonomischen Kriterien zugrunde liegt an. In diesen liegt unter anderem die Verwendung der thermischen Trägheit der Struktur, natürliche Belüftung, maximale Aufnahme von natürlichem Licht sowie die Reduzierung technischer Anlagen auf ein notwendigstes Minimum zugrunde.

Eine Belüftung der Klassenzimmer erfolgt über Lüftungsflügel in der Fassade. Ferner erforderte auch die innenliegende Turnhalle weitere großzügige Zuluftöffnungen innerhalb der geplanten Fassade. Dieser Anspruch führte das Architekten-Team von Bruck + Weckerle Architekten zur Planung einer Lamellenfassade aus eloxiertem Aluminium. Bei der vertikalen Anordnung der Lamellen griff man auf die vorhandene Anordnung bei der Primärschule zurück. Die Geometrie für die schlagregendichte Wetterschutzlamellen wurde entsprechend dem effektivsten, optimalen Luftstrom entworfen und designt und abschließend geprüft.

Sie sorgt bei manuellen bzw. motorisch geöffneten Fensterflügeln hinter der Lamelle für einen natürlichen Luftaustausch. Die entwickelte Lamellenform sollte somit zum einen als schlagregendichte Wetterschutzlamelle vor den Zuluftöffnungen sowie den Lüftungsflügeln sowie als Fassadenelement für das gesamte Gebäude fungieren. Die von den Architekten Bruck + Weckerle entworfene Lamelle, wurde von MLL mit dem Kunden METALICA S.A. aus Esch/Alzette weiterentwickelt. Um die hohen Anforderungen an Luftführung und Wasserdichte zu erreichen. Die Prüfung der SWP-1 Lamelle wurde im anerkannten Institut in England (BSRIA Ltd.) nach DIN EN 13030 erfolgreich absolviert.

Insgesamt erreichte die Lamellenfassade rund eine Wandfläche von 3000m², auf der eine variierende Mehrfarbigkeit als besonderes Gestaltungselement auftritt. Die insgesamt drei Gebäude des Campus stellen so den Teil eines Ensembles dar und wahren dennoch ihre Eigenständigkeit.

Für das Bauvorhaben Ecole internationale de Differdange variiert der freie Lüftungsquerschnitt zwischen 60-63% ausgeführt mit der SWP-1 und SWP-2 Lamelle von MLL.

Wetterschutzlamelle SWP-1 und -2 in 7 Eloxalfarben: E6/EV1, E6/C33, E6/C12, E6/C12, E6/C32, E6/C31, E6/C11, E6/G1A
Wetterschutzlamelle SWP-1 und -2 in 7 Eloxalfarben: E6/EV1, E6/C33, E6/C12, E6/C12, E6/C32, E6/C31, E6/C11, E6/G1A

Darstellung der variierenden Mehrfarbigkeit der Lamellenfassade: mit zunehmender Gebäudehöhe Anstieg in der Helligkeit der Lamellenfarbtöne

Ansichten der Variation und Anordnung der SWP-1 und -2 Lamellen an der Gebäudefassade

sichtbarer Farbverlauf der Schattierung von dunkel (Erdgeschoss) zu hell (Obergeschoss)

Variation aus 7 Eloxalfarben

Andere zugeordnete Trends