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100 Jahre Bauhaus

MHB
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Sonderausstellungen auf der ganzen Welt, wie die im Boijmans van Beuningen Museum in den Niederlanden, zeigen die historische Bedeutung dieses visionären Kunst- und Designkurses. Dieser Kurs fand von 1925 bis 1935 in Dessau statt, wo unter anderem der Architekt Walter Gropius die Bauhaus-Philosophie in die Neubauten des Instituts umsetzte. MHB ist stolz darauf, dass sie in der Vergangenheit zur Erhaltung dieses Erbes beitragen und gleichzeitig den Grundstein für neue Fensterrahmentechniken gelegt hat, die den Architekten wieder einmal die Freiheit geben, ihr eigenes Design zu bestimmen.

Wir gratulieren dem Bauhaus-Institut zu seinem 100-jährigen Bestehen und laden alle ein, die spannende Feier durch das fantastische internationale Programm des Bauhaus-Instituts zu erleben: https://www.bauhaus100.com/programme/

Geschichte des Stahlrahmenprofils

Eines der wichtigsten Merkmale der Moderne in der Architektur war die Verwendung von schlanken Stahlrahmenprofilen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ermöglichten neue Techniken, größere Fassadenöffnungen zu realisieren, um mehr Licht hereinzulassen. Diese Profile wurden in der Regel aus warmgewalztem Stahl hergestellt. Das gleiche Beinprofil ist vielleicht das bekannteste Beispiel dafür.

Die Verarbeitung von massivem Stahl führte zu sehr schlanken Profilen. Das Verschweißen von massiven Stahlteilen untereinander führte zu starken Verbindungen, so dass rotierende Teile auch sehr schlank sein konnten. Darüber hinaus gab es dem Architekten viel Freiheit, seine eigene Rahmendetaillierung zu gestalten.

Kältebrücke

Die Verarbeitung von massivem Stahl hatte auch einen großen Nachteil. Aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit des Materials verursachten große Temperaturunterschiede zwischen innen und außen Probleme mit der Kondensation auf dem Stahl, die letztendlich oft zu Korrosionsproblemen führten.

So sind heute fast alle metallischen Außenrahmen mit thermischen Trennschaltern ausgestattet und anstelle von Einfachverglasungen wird Isolierglas verwendet. Durch den Einsatz von thermischen Trennschaltern werden diese Rahmen aus Einzelteilen gefertigt und verlieren dadurch ihre Steifigkeit. Durch die Verwendung von immer dickeren Gläsern werden auch die Fenster- und Türrahmen immer detaillierter, um diese hohen Gewichte tragen zu können. Wo die Gestaltungsfreiheit zunächst zu großem Optimismus bei den Architekten führte, scheint es immer schwieriger zu werden, eine Übereinstimmung zwischen der geforderten Funktionalität und der gewünschten Ästhetik zu erreichen.

Ultraflache, scharfkantige Stahlprofile

Eines der wichtigsten Ziele, das sich MHB gesetzt hat, ist es, Architekten die Freiheit zu geben, bahnbrechende Fassadengestaltungen zu realisieren, ohne die hohen technischen Anforderungen zu beeinträchtigen. Die Grundlage dafür bildet die Erfindung des SL30-ISO®: ein massives Stahlfensterprofil mit integriertem Isolator, das ein so massives Ganzes bildet, dass es die gleichen Festigkeitseigenschaften aufweist wie das alte ungedämmte Profil aus massivem Stahl. Mit dem SL30-ISO® können Architekten wieder ultraflache Rahmenprofile erstellen und sich eigene Stahldetails ausdenken. Die Festigkeitseigenschaften von massivem Stahl können wieder für das genutzt werden, wofür er ursprünglich bestimmt war: das Öffnen von Fassaden für mehr Licht und bessere Sichtbarkeit mit einem hohen Grad an Verfeinerung des verwendeten Materials.

100 Jahre Bauhaus