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#Produkttrends
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Auswahl geeigneter isolierender Fenster und Türen anhand ihrer thermischen Eigenschaften (Teil I): Einführung in die Energiebilanzmerkmale und grundlegende Leistungskennzahlen
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Angesichts der überwältigenden Vielfalt an Parametern für Fenster und Türen sind viele Menschen oft verwirrt: Ist ein niedrigerer K-Wert immer besser? Lässt sich die Gesamtleistung eines Systems anhand der Wärmeleitfähigkeit beurteilen? Wie sollte der Beschattungskoeffizient ausgewogen sein?
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Bewertungsmethode für isolierende Fenster und Türen
Nachdem man die Energieverteilung verstanden hat, die für die Isolierung von Fenstern und Türen maßgeblich ist, müssen bei der Auswahl eines Systems zwei Randbedingungen klar definiert sein.
Für den Wärmedurchgangskoeffizienten K(U) wird die Sonneneinstrahlung auf „0“ gesetzt. Wird der U-Wert zur Bewertung transparenter Materialien herangezogen, wird daher ausschließlich die Isolierung gegen langwellige Strahlung bewertet.
Der Verschattungskoeffizient SC bzw. der Sonnenwärmegewinnkoeffizient g erfasst nur den Anteil der Sonnenstrahlung an der Erdoberfläche, der direkt durch ein transparentes Material hindurchdringt. Er bewertet somit die Eindämmung kurzwelliger Strahlung.
Da Verglasungssysteme transparent sind und Tageslicht hereinlassen, können sie nicht allein anhand von K(U) bewertet werden, da Sonnenstrahlung aus dessen Definition ausgeschlossen ist. Auch der SC allein reicht nicht aus.
Bei der Systemauswahl für eine bestimmte Region sollten beide Kennzahlen kombiniert werden. Die Wärmeleitfähigkeit darf nicht zur Bewertung eines kompletten Fenster- oder Türsystems herangezogen werden.