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#Produkttrends
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Gemietetes Lager, Einphasenstrom: Trocknung ohne feste Installation
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Auslegung eines mobilen Industrie-Luftentfeuchters anhand der Feuchtigkeitslast – mit einer Luftverteilung über flexible Schläuche, die nach Ablauf des Mietvertrags einfach weggerollt werden können.
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Manche Feuchtigkeitsprobleme lassen sich nicht mit einer fest installierten Anlage lösen – sei es, weil der Mietvertrag dies verbietet, weil der Standort über keinen Drehstromanschluss verfügt oder weil das Problem nur einige Monate im Jahr auftritt. In diesen Fällen ist ein mobiler Industrie-Luftentfeuchter keine Notlösung, sondern die richtige technische Lösung. Ein Beispiel aus der Praxis von einem gemieteten Standort in der Nähe von Amsterdam.
Die Situation
Ein gemieteter, unbeheizter Lagerraum aus Ziegelsteinen mit einer Fläche von 120 m² (504 m³) in der Nähe des Flughafens Schiphol. Drei strenge Vorgaben: Der Mietvertrag verbietet feste Installationen und Wanddurchbrüche; am Standort steht nur einphasiger Strom mit 220–230 V zur Verfügung; und das Personal ist nur wenige Male pro Woche vor Ort.
Das Feuchtigkeitsproblem ist typisch für unbeheizte, massive Gebäude: Nach dem Winter behalten Ziegel und Beton wochenlang eine Temperatur von +8…+10 °C bei. Wenn warme Atlantikluft mit +16 °C / 90 % r. F. einströmt, liegt ihr Taupunkt bei +14,4 °C über der Oberflächentemperatur – und es bildet sich Kondenswasser an Böden, Wänden und Waren, ohne dass ein einziges Leck vorhanden ist.
Die Zahlen
• Grundlast (+12 °C, 85 % r. F. im Außenbereich): ≈ 10 l/Tag durch Eindringen von Feuchtigkeit.
• Spitzenlast (+16 °C, 90 % r. F., Tor in Betrieb): bis zu ≈ 95 l/Tag.
Daraus ergibt sich direkt die Anforderung: effektive Entfeuchtung von mindestens 95 l/Tag bei +15…+16 °C (ca. 180 l/Tag bei 30 °C / 80 % r. F.), Luftdurchsatz von 2–4 Luftwechseln pro Stunde, Einphasenbetrieb, aktives Abtausystem, Fernüberwachung – und keine Einbauten im Gebäude erforderlich.
Die Lösung
Ein mobiler Industrie-Luftentfeuchter DanVex DEH-1900i: Nennleistung 180 l/Tag (90–108 l/Tag effektiv bei diesen Temperaturen), 2.000 m³/h, was ≈ 4 Luftwechsel pro Stunde entspricht, einphasiger Betrieb mit 220–230 V über eine Standardsteckdose, Heißgas-Abtauung für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen, direkter Abfluss für den unbeaufsichtigten Betrieb sowie integriertes WLAN und Modbus RTU RS-485.
Das Detail, das das mobile Format in einem 12-Meter-Raum möglich macht: Zwei Kanalanschlüsse nehmen flexible Luftkanäle auf, die entlang der kalten Wand und hinter den Regalen verlegt werden – trockene Luft gelangt in die Ecken, in denen sich zuerst Tau bildet, und die gesamte Anlage lässt sich bei Ablauf des Mietvertrags spurlos wegrollen. Dank des Fernzugriffs auf die Sollwerte kann der Betreiber die Ziel-relative Luftfeuchtigkeit auch vorbeugend vor einer vorhergesagten Warmfront senken, sodass das Gebäude bereits trocken in die kritische Phase eintritt.
Das Fazit
Mobil, wenn: gemietete Räumlichkeiten, nur Einphasenstrom, saisonale oder wandernde Last, Kapazität innerhalb von ≈ 180 l/Tag pro Einheit. Stationär, wenn: die Feuchtigkeitsregelung Teil der festen Gebäudespezifikation ist, Drehstrom verfügbar ist oder die Lastberechnung 200–1000 l/Tag erfordert.