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#Neues aus der Industrie
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BORVO präsentiert eine autonome städtische Oase mit integrierter Wassergewinnung aus der Luft
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Eine neue Generation von wirkungsorientiertem Stadtmobiliar
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Da Hitzewellen immer häufiger und intensiver auftreten, müssen öffentliche, touristische und städtische Räume sich rasch weiterentwickeln. Die Herausforderung besteht nicht mehr nur darin, Außenbereiche zu gestalten, sondern Orte zu schaffen, die komfortabler, lebendiger und widerstandsfähiger sind – ohne dabei zwangsläufig auf umfangreiche Bauarbeiten oder komplexe Infrastruktur zurückgreifen zu müssen.
Mit diesem Ziel vor Augen entwickelt BORVO eine neue Generation wirkungsorientierter Stadtmöbel: modulare, wendbare und skalierbare urbane Oasen, die Außenbereiche mit Kühlung, Vegetation, neuen Nutzungsmöglichkeiten und Daten versorgen sollen.
Lokale Erzeugung einer nutzbaren Ressource:
BORVO stellt nun eine zentrale technologische Komponente seines Ansatzes vor: ein Modul zur Wassergewinnung aus der Luft (Atmospheric Water Generation, AWG), das Feuchtigkeit aus der Luft extrahiert, um vor Ort eine Wasserressource zu erzeugen.
In ein umfassenderes System integriert, eröffnet dieses AWG-Modul neue Möglichkeiten für Kühlung, Bewässerung, Speicherung und Umweltüberwachung. Das Ziel besteht nicht darin, Wasser als unbegrenzte Ressource zu betrachten, sondern das besser zu nutzen, was jeder Standort bereits bietet: Umgebungsluft, lokale klimatische Bedingungen, natürliche Kreisläufe und die tatsächlichen Bedürfnisse des Ortes.
Dieser Ansatz ermöglicht die Konzeption von Außenanlagen, die autonomer, ressourceneffizienter und besser an die jeweiligen Einsatzkontexte angepasst sind.
Eine ressourcenschonende Antwort auf neue klimatische Herausforderungen:
Das Ziel von BORVO ist es nicht, bestehende Netze zu ersetzen, sondern eine ergänzende, ressourcenschonende und anpassungsfähige Lösung anzubieten, die Standorte bei ihrer Klimawende unterstützen kann.
Eine BORVO-Oase kann mehrere Funktionen in einem einzigen System vereinen: Bepflanzung, Vernebelung, Sitzgelegenheiten, Schatten, Beleuchtung, atmosphärische Wassergewinnung, Regenwassernutzung, IoT-Sensoren und Nutzungsüberwachung. Jede Konfiguration kann somit entsprechend den Standortbedingungen, der Lage, den Besucherströmen, den Empfangsbedürfnissen und dem vorhandenen Ausstattungsstand gestaltet werden.
Diese Modularität ermöglicht eine schrittweise Umsetzung, ohne dass die Gestaltung von Anfang an festgeschrieben werden muss. Stadtmobiliar wird so zu einer flexiblen Infrastruktur, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln lässt und anhand von Rückmeldungen aus der Praxis beobachtet, angepasst und verbessert werden kann.
Messen, um sich besser anzupassen:
Der Ansatz von BORVO basiert zudem auf einer festen Überzeugung: Eine Anlage sollte nicht nur installiert, sondern auch überwacht werden.
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wasserproduktion, Wasserverbrauch, wahrgenommener Komfort, Besucherfrequenz und Nutzer-Feedback: Die gesammelten Daten tragen dazu bei, das Verhalten des Systems und seine tatsächlichen Auswirkungen auf den Standort besser zu verstehen. Dieser messungsorientierte Ansatz unterstützt die Entwicklung der BORVO-Oasen und hilft dabei, ihren konkreten Beitrag zum Sommerkomfort, zur Nutzungsqualität und zur Klimaanpassung zu dokumentieren.
Stadtmobiliar als lokale Infrastruktur:
Dieser neue Schritt spiegelt eine einfache Überzeugung wider: Stadtmobiliar kann mehr sein als nur Ausstattung. Es kann zu lokaler Infrastruktur werden – fähig, Energie zu erzeugen, zu kühlen, zu begrünen, zu messen und das Erlebnis eines Ortes zu verbessern.
Mit diesem Ansatz möchte BORVO einen neuen Weg für Kommunalverwaltungen, Häfen, Tourismusdestinationen, Bauträger und private Akteure ebnen, die ihre Außenbereiche an neue klimatische Herausforderungen anpassen möchten, ohne dabei Abstriche bei der Nutzungsqualität, der Ressourceneffizienz oder der Modularität zu machen.