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Hilton Vienna Plaza

Villeroy & Boch
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Gediegenheit in neuem Glanz

Nach knapp neun Monaten Umbauzeit hat das Hilton Vienna Plaza am Schottenring 11 seine Tore wieder geöffnet. Das 1988 erbaute Design-Hotel Wiens wurde nun generalsaniert und in zeitgenössischer Interpretation des Art Déco-Stils neu eingerichtet. Die Entwürfe hierzu stammen aus der Feder des renommierten Londoner Designstudios Robert Angell. Die Bäder der insgesamt 254 Zimmer und Suiten warten mit edlem Marmor und hochwertigen Sanitärprodukten von Villeroy & Boch auf.

Was macht Wien zu Wien? Eine der Antworten lautet: die Wiener Ringstraße, kurz „der Ring“. Nach dem Abriss der mittelalterlichen Befestigungsanlagen wurde 1865 mit dem Bau des Prachtboulevards rund um das historische Zentrum begonnen und damit der Weg für eine bedeutende Epoche der Wiener Architektur gebahnt: An der 5,3 Kilometer langen Ringstraße entstanden zahlreiche Monumentalbauten im Stil des Historismus wie das Burgtheater, die Staatsoper oder die Wiener Börse am Schottenring. Ihr schräg gegenüber befindet sich das Hilton Vienna Plaza, eine der ersten Adressen Wiens.

Ein geschichtsträchtiger Ort

1872 wird am Schottenring 11 ein Nobelhotel errichtet und 1885 zur Wiener Polizeidirektion umfunktioniert. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs brennt das Gebäude vollständig ab, doch erst 43 Jahre später war die Zeit für einen Neuanfang bereit: Conrad Hilton eröffnet 1988 nach den Plänen des Architekten Kurt Hlaveniczka mit dem Hilton Vienna Plaza das erste Design-Hotel und das zweite von heute vier Hilton Hotels in Österreich, drei davon in Wien. 2015 nun feiert die österreichische Hauptstadt das 150-jährige Jubiläum der Ringstraße und mit ihr auch das generalsanierte, im Herbst 2014 wiedereröffnete Luxushotel. Die jüngste Modernisierung sollte der besonderen Vergangenheit des Ortes Rechnung tragen und sich „im Sinne des Reisenden mit dem Komfort des 21. Jahrhunderts verbinden“, so Chris Webb, Director Interior Design Europe Hilton Worldwide. Das renommierte Londoner Designstudio Robert Angell nahm sich dieser Aufgabe an.

Gediegene Materialien, Ornamentik und Reduktion

Die dreiteilige Fassadengestaltung mit erhöhtem Sockelgeschoss und die Betonung der Ecken gehen auf die typische Ringstraßen-Architektur der Gründerzeit zurück. Auch die Blockrandbebauung und die Gebäudehöhe entsprechen dieser Bauweise. Die Innenarchitektur des Hauses nimmt Bezug auf die Moderne, in deren Hauptvertreter Josef Hoffmann und Adolf Loos sich zwei zum Teil gegensätzliche Auffassungen ergänzen. Diese spiegeln sich in der hohen handwerklichen Qualität, in der Verwendung gediegener Materialien, aber auch in der Funktionalität und im Verzicht auf Ornamentik in Einrichtungsgegenständen und architektonischen Elementen wider. Der Art Déco, der für die Ausstattung des Plaza ebenfalls Pate stand, entwickelte sich in den 1920er- und 1930er-Jahren in direkter Nachfolge des Hoffmann‘schen Jugendstils: Kostbare Materialien wie Bronze, Ebenholz, Kristall, Leder, Marmor oder Silber charakterisieren Möbel und Designobjekte. Immer wiederkehrend sind auch die Hell-Dunkel-Kontraste in der Oberflächengestaltung, zu sehen beispielsweise in der weitläufigen Lobby, deren Carrara-Marmorboden in schwarz-weißem Muster alle Blicke auf sich zieht.

Stimmiges Gesamtkonzept

Auf zehn Ebenen verteilen sich die ebenfalls in zeitgenössischer Interpretation des Art-Déco-Stils gehaltenen 254 Zimmer und Suiten. Von Größen zwischen 23 und 36 qm sind sie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste ausgelegt. Marmor und, dazu passend, hochwertige Villeroy & Boch Unterbauwaschtische der Serie Architectura und Badewannen der Serie Squaro Edge 12 gehören zur Grundausstattung der Bäder. Die Penthouse-Etage ist den Suiten reserviert. Die größte von allen ist die Präsidentensuite auf 154 qm mit eigenem Wohn-, Arbeits- und Essbereich sowie separatem Ankleidezimmer. Des Weiteren verfügt das Hotel über zehn tageslichtdurchflutete Meetingräume für bis zu 180 Personen. Individuellen Service garantiert der Name Hilton. 2013 erhielt das Plaza den World Travel Award als „Austria‘s Leading Hotel“, 2016 ist es erneut für den WTA nominiert. Das Gesamtkonzept ist stimmig und verspricht in seiner Exklusivität einen unverwechselbaren Aufenthalt in der österreichischen Hauptstadt.

Hilton Vienna Plaza

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